Und ich frage mich, was wäre, wenn du mich jetzt sehen könntest. Wenn du sehen könntest, wie ich verloren bin, und doch glücklich. Ein wenig dünn, und doch voll. Nimm es. Nimm meine ganze Seeligkeit. Weil, ich gehe jetzt zu Bett. Während ich schlafe, kannst du derweil meine Energie verbrauchen. Jeder labt sich auf seiner Seite der Erde. Ich will jetzt mit dem Schreiben aufhören. Doch meine Hand führt mich weiter.
Manchmal schäme ich mich. Weil du mich sehen kannst. Weil du siehst, was in meinem Kopf passierst. Weil du mich erkennst. Und verstehst, dass es das Gleiche ist, was in abertausenden Köpfen tagein tagaus passiert. Wie es gedacht und erträumt, gespielt und verloren wird. Und doch nie vergessen.
Ich bin kein anders. Sobald ich meine Augen zum Schlafen schliesse, werden meine Gedanken still und meine Glieder schwer, sie werden davon. Ich will nicht zurücklesen. Nur zuklappen. Will mich nicht länger am Papier schneiden, jetzt, wo ich tiefer bin. Zu. Zu.
March 27, 2009
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