Prison night! Ich renne aus dem Haus; und mal wieder viel zu spät. Keine Zeit mehr, um noch die Musi oder ein Büchlein einzupacken. Ab, los, und auf zum Bus. Da stehe ich. Schaue die Strasse hinab auf den Ozean weit hinten unten. Selbst von hier, neun Strassenblöcke weiter oben, kann ich sehen, dass die Wellen keinen Schaum tragen. Schwere See. Heute hats nur leichten Friscowind. Ich krame einen Dollar fünfzig aus den Taschen. Schau meiner Strasse zu.
Und da kommt der Bus und ich steige ein und stelle fest, dass es der gleiche Busfahrer ist wie letzte Woche. Ich grüsse ihn fröhlich und lasse mein Geld in seinen Geldkasten klimpern. Da sitze ich. Draussen rauscht meine Strasse vorbei. Ein neuer Bio-Bäcker hat aufgemacht. Leute steigen ein und aus. Da sind Menschen in den Strassen. Fast ein Segen, dass ich mich einmal nicht mit Musik berieseln oder mit der Nase in einem Buch ablenken kann. Stattdessen sitzen, hören, staunen und schauen. Alles wahrnehmen - in Busgeschwindigkeit.
Ich könnte noch so empfänglich sein für jedes Detail,
ich kann nicht alles erfassen.
Bin kleiner Teil
einer grossen Geschichte.
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